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Hans Conrad verbindet Geselligkeit und Natur Drucken E-Mail

„Die Watttweilerer können zusammen feiern, aber auch gemeinsam arbeiten“

Der Vorsitzende des Wattweiler Obstbauvereins freut sich auf die 100-Jahr-Feier am Samstag. Auch privat gärtnert er gerne, mittlerweile seniorengerecht in Hochbeeten.

Quelle:
Pfälzischer Merkur
Merkur-Mitarbeiter:  Norbert Rech
Zweibrücker Zeitung
18. August 2010

Hans ConradWattweiler. Gartenarbeit ist die große Leidenschaft von Hans Conrad. Kein Wunder, dass der 72-Jährige seit nunmehr 25 Jahre die Geschicke des Wattweiler Obstbauvereins als Vorsitzender leitet. Der gebürtige Althornbacher brachte die Liebe in seine Wahlheimat, in der er seit 1961 lebt. Beruflich war Conrad bei der Firma John Deere als Leiter der Qualitätssicherung beschäftigt. Seine Ausbildung absolvierte er bei den Zweibrücker Dinglerwerken. Ein weiteres Hobby, das er mit seiner Frau und einigen Freunden teilt, ist das Wandern. Das halte ihn fit und bereite auch jede Menge Freude. Schon unzählige Male verschlug es den Rentner in die Alpen, wo er jeweils bis zu zehn Tagen unterwegs war: „Wir sind dort von Hütte zu Hütte gewandert und haben die wunderschöne Berglandschaft genossen.“ Eine schöne Landschaft, die gebe es natürlich auch in und um Wattweiler. So gehe er auch hier mit größtem Vergnügen spazieren. An dem Dorf liebt er vor allem aber die Geselligkeit, die nahezu einzigartig sei. Die Wattweiler könnten zusammen feiern, aber auch gemeinsam arbeiten. Der Zusammenhalt im Ort sei hervorragend. Auch die Jugendlichen seien im Dorfleben voll integrieret: „Sie fühlen sich als Wattweilerer.“ Das sei vor allem den Vereinen zu verdanken, in denen diese nach vollen Kräften mitwirken könnten. Beispielsweise organisierte der Obstbauverein ein „Mensch-Ärger-dich-nicht“-Turnier. 22 Kinder würfelten im neu gebauten Vereinsheim den besten Spieler aus. Diese Hütte wird von den Jugendlichen auch rege genutzt. Die Mitglieder können es für private Feiern mieten. Conrad hat die eigene Gartenarbeit etwas eingeschränkt. Doch noch immer gibt es bei ihm alles, was in der Küche so benötigt wird. „Wir haben aber auf Hochbeete umgestellt. So müssen wir uns nicht mehr so viel bücken“, macht der Senior deutlich, dass es im Alter doch immer schwerer werde, den Anforderungen gerecht zu werden. Derzeit ist er mit der 100-Jahr-Feier des Obstbauvereins beschäftigt, die an diesem Samstag, 21. August um 18 Uhr stattfindet. Der 580 Mitglieder zählende Verein wurde 1910 gegründet. Rund 60 Mitglieder sind unter 21 Jahren. nob


 

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